Gewebeveränderungen, die kein Krebs sind

Nicht jede Veränderung des Körpergewebes ist Krebs. Einige Gewebeveränderungen können sich jedoch zu Krebs entwickeln, wenn sie nicht behandelt werden. Hier sind einige Beispiele für Gewebeveränderungen, die kein Krebs sind, aber in manchen Fällen überwacht werden müssen, weil sie sich zu Krebs entwickeln könnten:

Eine Hyperplasie tritt auf, wenn sich Zellen in einem Gewebe schneller als normal vermehren und sich zusätzliche Zellen ansammeln. Unter dem Mikroskop sehen die Zellen und der Aufbau des Gewebes jedoch noch normal aus. Eine Hyperplasie kann durch verschiedene Faktoren oder Bedingungen verursacht werden, unter anderem durch chronische Reizung. Die „hela cells“ sind, ist auch interessant zu wissen.

Die Dysplasie ist ein weiter fortgeschrittener Zustand als die Hyperplasie. Bei einer Dysplasie kommt es ebenfalls zu einer Anhäufung zusätzlicher Zellen. Die Zellen sehen jedoch abnormal aus, und es gibt Veränderungen in der Organisation des Gewebes. Im Allgemeinen gilt: Je abnormaler die Zellen und das Gewebe aussehen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich Krebs bildet. Einige Arten von Dysplasie müssen möglicherweise überwacht oder behandelt werden, andere hingegen nicht. Ein Beispiel für eine Dysplasie ist ein anormaler Leberfleck (ein so genannter dysplastischer Nävus), der sich auf der Haut bildet. Ein dysplastischer Naevus kann sich in ein Melanom verwandeln, in den meisten Fällen geschieht dies jedoch nicht.
Das Carcinoma in situ ist ein noch weiter fortgeschrittener Zustand. Obwohl es manchmal als Krebs im Stadium 0 bezeichnet wird, handelt es sich nicht um Krebs, da die abnormen Zellen nicht in das umliegende Gewebe eindringen, wie es bei Krebszellen der Fall ist. Da sich jedoch einige Karzinome in situ zu Krebs entwickeln können, werden sie in der Regel behandelt.
Normale Zellen können zu Krebszellen werden. Bevor sich in den Geweben des Körpers Krebszellen bilden, durchlaufen die Zellen abnorme Veränderungen, die als Hyperplasie und Dysplasie bezeichnet werden. Bei einer Hyperplasie nimmt die Zahl der Zellen in einem Organ oder Gewebe zu, die unter dem Mikroskop normal erscheinen. Bei einer Dysplasie sehen die Zellen unter dem Mikroskop abnormal aus, sind aber kein Krebs. Hyperplasie und Dysplasie können sich zu Krebs entwickeln, müssen es aber nicht.